Pflegestufe 2

Was sind die Voraussetzungen für Pflegestufe 2?

In der Regel erfolgt die Einstufung in Pflegestufe 2 meistens durch eine Höherstufung nach einer vorherigen Einstufung in Pflegestufe 1 und eher selten direkt.

Im Vergleich zu Pflegestufe 1 müssen Pflege- und Hilfebedürftige, die in Pflegestufe 2 eingestuft werden sollen, öfter Hilfe bei der Verrichtung bestimmter Dinge benötigen. So sind die Voraussetzungen für Pflegestufe 2, dass mindestens dreimal täglich Hilfe zu verschiedenen Tageszeiten bei Verrichtungen aus dem Bereich “Körperpflege, Ernährung, Mobilität” und mehrfach in der Woche Hilfe bei der Hauswirtschaft geleistet werden muss.

Durchschnittlich müssen am Tag mindestens zwei Stunden Unterstützungsbedarf im Bereich der Grundpflege und eine Stunde Unterstützungsbedarf im Bereich der Hauswirtschaft nachgewiesen werden.

Wie hoch sind die Leistungsansprüche bei Pflegestufe 2?

Pflege- und Hilfebedürftige, die in Pflegestufe 2 eingestuft werden, erhalten bei
• ausschließlich ambulant und durch Angehörige ausgeführter Pflege 440 Euro Pflegegeld und
• sofern die Pflege durch einen professionellen Pflegeanbieter übernommen wird 1.100 Euro Pflegesachleistung.

Sofern eine eingeschränkte Alltagskompetenz nachgewiesen ist, erhält der Pflegebedürftige bei häuslich-informeller Pflege 525 Euro Pflegegeld, bei der Pflege durch einen professionellen Pflegeanbieter 1.250 Euro Pflegesachleistung.

Pflegestufe.de-Tipp

1. Wussten Sie, dass Sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine individuelle häusliche Schulung haben? Bei dieser kommt eine ausgebildete Pflegefachkraft zu Ihnen nach Hause und beantwortet all Ihre Fragen zur praktischen Pflege angepasst auf Ihr häusliches Pflegearrangement, z.B. Fragen zum einfachen Bewältigen der Wegstrecke vom Pflegebett zum Wohnzimmer.

2. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Pflegeberater, die Ihnen bei der Koordination und Organisation des Pflegefalls behilflich sind, z.B. wenn Kombileistungen oder Verhinderungs- bzw. Tagespflege in Anspruch genommen werden sollen.

3. Sofern Sie die häusliche Pflege Ihres pflegebedürftigen Angehörigen nicht mehr alleine übernehmen können, unterstützen wir Sie ebenfalls bei der Auswahl eines geeigneten professionellen Pflegeanbieters – sowohl eines Pflegedienstes als auch Pflegeheims.

Kontaktieren Sie einen Pflegeberater und lassen Sie sich unterstützen.

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